Initiative Aufbruch zum Frieden
Strategiewechsel jetzt! 

Veranstaltungen & Termine

Donnerstag, 03. April, 19 Uhr:
Heribert Prantl. Frieden gewinnen.
vhs Reutlingen.
Tüchtigkeit ist kein Wort, das man mit Krieg verbinden darf. Es geht um Friedenstüchtigkeit. Der Friede ist nämlich kein natürlicher Zustand: Er muss gestiftet werden. Erst wenn der Geist des Kriegs besiegt ist, wird es keinen Krieg mehr geben. Friedenserziehung ist nicht Konfliktvermeidung, sondern Unterricht darin, Konflikte zu erkennen, zu benennen, zu verhandeln und zu lösen – und die unlösbaren auszuhalten.
Mehr Informationen >>hier!

Wie kann der Krieg in der Ukraine beendet und wieder Frieden in Europa erreicht werden? Darum geht es hier. Es ist an der Zeit, darüber wieder offen und undogmatisch, rational und selbstkritisch zu debattieren – ohne damit die ukrainische Bevölkerung zu verraten und Putins Vorgehen zu rechtfertigen.

Neu eingestellte Beiträge:

Kurzgeschichte der Nato-Osterweiterung von Dr. Ulrich Bausch
PDF LESEN

Das Schicksal der Rüstungskontrolle (RK) nach 1990
PDF LESEN

Termine & Veranstaltungen

Aktuelle und interessante Veranstaltungen in der Region Stuttgart

Donnerstag, 03. April, 19 Uhr:
Heribert Prantl. Frieden gewinnen.
vhs Reutlingen.
Tüchtigkeit ist kein Wort, das man mit Krieg verbinden darf. Es geht um Friedenstüchtigkeit. Der Friede ist nämlich kein natürlicher Zustand: Er muss gestiftet werden. Erst wenn der Geist des Kriegs besiegt ist, wird es keinen Krieg mehr geben. Friedenserziehung ist nicht Konfliktvermeidung, sondern Unterricht darin, Konflikte zu erkennen, zu benennen, zu verhandeln und zu lösen – und die unlösbaren auszuhalten.
Mehr Informationen >>hier!

Mittwoch, 9. April 2025, 20:00 Uhr
Thomas Waimer: Ukraine – sterben und sterben lassen.
Vortrag und Lesung
Begegnungsstätte, St.Pierre Platz, 71394 Kernen-Stetten
Allmende Stetten
In dem Ende des letzten Jahres erschienenen Sammelband kommen verschiedenste oppositionelle Stimmen aus der Ukraine und aus Russland zu Wort, z.B. Menschen aus beiden Ländern, die den Kriegsdienst verweigern oder zur Fahnenflucht aufrufen. Oder Gruppen, die dagegen opponieren, dass Soldaten für die wirtschaftlichen Interessen des militärisch-industriellen Komplexes und den Macht-Interessen der Herrschenden auf dem „Feld der Ehre“ verbluten oder verheizt werden und ZivilistInnen in den Trümmern ihrer zerbombten Häuser begraben werden.
Das Buch, das 2024 erschien, ist aktueller denn je, in einer Zeit, in der wir uns wieder – wie vor dem 1. Weltkrieg – auf eine „Regierung der nationalen Einheit“ für Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit zu bewegen, und auf eine „Union sacrée“ [geheiligter Bund], eines „Burgfriedens“ von Konservativen und Sozialdemokratie (+ Grünen!) bzw. auf ein Bündnis von Rüstungsindustrie und Gewerkschaftsbewegung.
Thomas Wainer, der Referent, ist Mitherausgeber von „Sterben und sterben lassen“. Er lebt in Berlin und ist Teil des Verlagskreises der „Buchmacherei“ und Redakteur des Online-Magazins „Communaut“. Er forscht und schreibt u.a. zur Geschichte der Arbeiterbewegung, zu Militarisierung und Fragen des Urbanismus.
Mehr Informationen >>hier!

Donnerstag, 22. Mai, 19 Uhr:
Olaf L. Müller: Glücksgläubig oder blind für die Risiken? Wie wir das Atomkriegs-Risiko in letzter Zeit erhöht haben und was dagegen zu tun wäre.
Theaterhaus Stuttgart
Prof. Dr. Olaf L. Müller ist seit 2003 Inhaber des Lehrstuhls für Wissenschaftstheorie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat Mathematik und Informatik (mit den Spezialgebieten Evolutionsalgorithmen und neuronale Netze) studiert. Seit über drei Jahrzehnten setzt er sich gegen Krieg, Waffenexporte und Militarismus ein; zuletzt erschien sein Essay „Pazifismus. Eine Verteidigung“ (2023) und die von ihm herausgegebene deutsche Erstübersetzung von Bertrand Russells „Die Zukunft des Pazifismus“ (2023). Im Februar wird sein Buch „Atomkrieg. Eine Warnung“ erscheinen.
Mehr Informationen >> hier!


Den Frieden müssen wir wollen, vorbereiten und leben.
Dazu bedarf es vieler Initiativen im ganzen Land.
Dazu wollen wir einen Anstoß geben.

Dr. Ulrich Bausch

Politologe, promovierte über US-Amerikanische Außenpolitik; war Lehrkraft für das US-Militär und Leiter der Volkshochschule Reutlingen. Er engagiert sich in der SPD für die Initiative „Mehr Diplomatie wagen“.

Susanne Büttner

Pfarrerin im Frauengefängnis Schwäbisch Gmünd und leitet als Dekanin die Gefängnisseelsorge im Justizvollzug in Baden-Württemberg. Sie ist Mitglied der Initiative Friedensaufruf in der Ev. Landeskirche Württemberg.

Dr. Susanne Edel

Pfarrerin, theologische Sozialethikerin, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, promovierte über Wirtschaftsethik. Sie ist Mitglied der Initiative Friedensaufruf in der Ev. Landeskirche in Württemberg.

Winfried Hermann

Direkt gewählter Landtagsabgeordneter, seit 2011 baden-württembergischer Verkehrsminister. Umweltschutz und nachhaltige Mobilität sind seine Arbeitsschwerpunkte, Frieden und globale Gerechtigkeit schon immer seine großen Anliegen.

Dr. Thomas Nielebock

Friedens- und Konfliktforscher, Mitglied der Steuerungsgruppe der der Servicestelle Friedensbildung in Baden-Württemberg. Bis 2019 an der Universität Tübingen am Institut für Politikwissenschaft im Bereich Friedensforschung/Internationale Beziehungen.

Hermann Merkle

Katholischer Theologe und Vorsitzender der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Ein Schwerpunkt der Arbeit von pax christi ist der Einsatz für aktive Gewaltfreiheit als Alternative zu militärischen Konfliktlösungen.